Wie erfolgreich kann OER sein?

Auf diese Frage laufen Florian Emrichs Überlegungen „Mieze Mia – (k)eine OER-Erfolgsgeschichte ??“ in seinem Blog Herrn Erich schreibt hinaus. Denn er musste feststellen, dass in vier Jahren niemand seine unter OER-Bedingungen veröffentlichten Materialien „Mathe mit Mieze Mia“ bearbeitet und wieder zur Veröffentlichung freigeben hat.

Insofern stellt sich ihm – mit gutem Grund, wie ich finde, – die Frage, ob sich denn der (Mehr)Aufwand für die Erstellung von OER-Materialien lohnt.

Ich selbst bin trotz der nachvollziehbaren Enttäuschung, die hieraus klingt, der Meinung, dass sich auf Dauer dennoch der Mehraufwand lohnt. Denn:

  • Das gute Beispiel zeigt, was möglich ist.
  • Es kann Mut machen, in gleicher Weise aktiv zu werden.

Aufgrund meiner langjährigen Erfahrungen in den Wikis auf ZUM.de, die alle unter einer OER-Lizenz (CC BY-SA) stehen, kann ich darauf verweisen, dass man sicherlich selten direkte Rückmeldungen auf das bekommt, was man selbst macht. Aber mittelfristig bekommt man indirekt eine „Belohnung“ für den eigenen Einsatz, weil man an anderer Stelle wiederum von dem profitieren kann, was Andere an Ideen und Materialien einbringen.

2 Gedanken zu „Wie erfolgreich kann OER sein?

  1. Jan

    Nun, das hängt immer auch ein wenig von der Bekanntheit ab, nicht wahr?
    Viele Materialien und Seiten sind einfach unbekannt und könnten viel häufiger herunter geladen werden.
    Ich denke, OER Linz sich immer :-)

    Antworten

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