Mit Bus, Bärenticket und Backpack (Rucksack) zur Schule

Alter hat auch seine Vorteile. So kann man im Einzugsbereich des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) ab 60 ein so genanntes Bärenticket im Abonnement erwerben. Dieses bietet neben unbegrenzter freier Nutzung von Bussen und Bahnen im Geltungsbereich dieses Tickets für den Karten-Inhaber selbst noch einige weitere Annehmlichkeiten.

Seit Februar dieses Jahres fahre ich jetzt – in der Regel – mit dem Bus zur Schule und bin damit sehr zufrieden:

  • Die Verbindung morgens ist für mich optimal: Eine Bushaltestelle direkt gegenüber dem Haus.
  • Einstieg in einen noch fast leeren Bus, sodass ich sozusagen eine freie Platzwahl habe.
  • Vor der Schule steige ich am gegenüber liegenden Busbahn aus und gehe entspannt in die Schule.
  • Am Ende der Mittagspause und nach dem Nachmittagsunterricht gibt es wieder eine direkte Busverbindung bis vor meine Haustür.
  • Wenn ich zu anderen Zeiten Unterrichtsschluss habe, was die Regel ist, dann fahre ich mit einer Schnellbus-Verbindung vom Busbahnhof am Schulort zum Busbahnhof in meinem Wohnort (zwei verschiedenen Ortsteilen ein und derselben „Stadt“). Von dort muss ich dann noch 15 bis 20 Minuten zu Fuß bis zu meiner Wohnung gehen, was ich in den allermeisten Fällen als angenehmen Spaziergang empfinde.
  • Nach Konferenzen und auch des Öfteren an anderen Tagen findet sich immer wieder ein Kollege oder eine Kollegin, der oder die mich im Auto mitnimmt, sodass ich nicht immer auf den Bus angewiesen bind und auf jeden Fall auch zu ungewöhnlichen Zeiten noch nach Hause komme.
  • In Einzelfällen lässt es sich auch arrangieren, dass ich mit unserem Familienauto in die Schule fahre, was ich aber zu vermeiden suche, da meine Frau für ihren Arbeitsweg im Unterschied zu mir auf ein Auto angewiesen ist.

Auslöser war, dass mein Auto – nach meinem 60. Geburtstag – „seinen Geist aufgab“. – Zugegebenermaßen habe ich etwas Zeit gebraucht, um mich auf den Umstieg vom Auto auf den Bus einzustellen. Und bevor ich das Bärenticket-Abonnement abgeschlossen habe, bin ich erst einmal einige Tage „Probe“ gefahren 😉

Die Vorstellung, dass ich jetzt alles, was ich mit in die Schule nehme, mit mir herum zu tragen haben würde, insbesondere auch auf dem Fußweg vom Busbahnhof nach Hause, war für mich der Anlass, meine bisher genutzte Schultasche durch einen Rucksack (einen Deuter Grant Pro) zu ersetzen. Mit dieser Entscheidung lebe ich sehr gut. Denn ich genieße das Gefühl, jetzt beide Hände frei zu haben. Und in den Rucksack passt auch mein iPad und, wenn nötig, mein Notebook. Bei Bedarf passt – statt der Unterlagen für die Schule – neben den elektronischen Geräten auch mein Gepäck für ein Wochenende hinein.

Der Umstieg von der (vorwiegend im Auto transportierten) Schultasche auf den (möglichst leicht zu haltenden) Rucksack war für mich ein willkommener Anlass, weitere Schritte in Richtung einer „papierlosen Schultasche“ zu gehen. Auch wenn ich immer noch nicht wirklich „papierlos“ in die Schule gehe, so regele ich inzwischen doch vieles mit Hilfe von Evernote und der Dropbox spürbar „papierärmer“ 😉

 

2 Gedanken zu „Mit Bus, Bärenticket und Backpack (Rucksack) zur Schule

  1. Karl-Otto KirstKarl-Otto Kirst Beitragsautor

    Das von mir gekaufte Rucksack-Modell habe ich übrigens deswegen mit angegeben, weil ich selbst Anfang des Jahres nach einem für mich passenden Rucksack gegoogelt habe. Er sollte neben Büchern, Heften und Mappen auch Platz für ein Tablet und – weniger wichtig – für ein Notebook bieten, so dass ich in der Regel keine weitere Tasche benötigen würde.

    Ich habe beim Googeln etliche gute Tipps gefunden, bin dann aber vor Ort (in Hattingen) in einem Taschen-Geschäft auf den von mir letztlich gekauften Rucksack gestoßen 😉

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  2. Hokey

    Ich fahre auch entweder mit dem Fahrrad oder dem Bus und nutze ein ähnliches Monatsticket in Bielefeld. Sehr schön ist auch, dass man am Wochenende kostenlos mit 2 Erwachsenen und 3 Kindern fahren darf, was den Stadtbummel sehr angenehm macht, da man keinen Parkplatz suchen muss und sich den Stadtverkehr erspart. Ich liebäugele schon ein wenig mit dem Gedanken, das Auto ganz abzuschaffen und komplett auf ÖPNV umzusteigen und ggf. einen Car-Sharing-Dienst zu benutzen.

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